Von dem 1201 in Köln geborenen Gerold ist uns nur wenig überliefert. Seine Frömmigkeit brachte ihn dazu, die bedeutendsten Wallfahrtsorte zu besuchen: Zunächst Santiago de Compostela (Spanien) und Rom. Auf dem Weg nach Jerusalem wurde er unweit von Cremona am Po in Norditalien am 7. Oktober 1241 von Räubern ermordet. Da von Wundern an seinem Grab berichtet wurde, verehrte man ihn schon bald als Heiligen. Seine sterblichen Überreste ruhen in der Kirche Santa Maria Maddalena in Cremona. 1651/52 wurden auf Veranlassung von Papst Innozenz X. (1644–55) Reliquien des Heiligen Gerold in die Jesuitenkirche nach Köln überführt.
Darstellung: in Pilgerkleidung
Attribut: Palme

Quelle: Herder-Verlag
