Unser Bildungsverständnis

 

Unser Verständnis von Bildung gründet sich auf folgenden Thesen und basiert auf dem Wissen, dass Bildung ein Prozess ist, der mit der Geburt beginnt und bis zum Tode andauert.

  • Als Voraussetzung von Bildung sehen wir das Wohlbefinden des Kindes. Erst wenn das Kind sich wohl fühlt, entwickelt es Neugierde und       Forscherdrang, um die Welt zu entdecken. Um sich wohlfühlen zu können muss das Kind in der Lage sein, Bindungen zum Beispiel zu Erziehern und zu Kindern aufzubauen.
  • Bildung geschieht auch im Spiel. Sie ist ein innerer Prozess. Deshalb können Kinder sich selbst und sich untereinander bilden. Daraus lässt sich  erkennen, dass Bildungsprozesse „ganz von alleine“ geschehen können, ohne das augenscheinliche Zutun der Erzieherin.
  • Bildung brauch Zeit und Ruhe.

Für unsere Rolle als Erzieherin ergeben sich aus diesen Thesen folgende Schlussfolgerungen:

  • Die Erzieherin bietet sich dem Kind als verlässliche Vertrauensperson an. Sie verfügt über Sensibilität und Einfühlungsvermögen.
  • Die Erzieherin beobachtet die Kinder und analysiert die Beobachtungen, um Bildungsprozesse zu erkennen und zu begleiten und Bildung durch gezielte Impulse zu fördern.
  • Die Erzieherin schafft eine anregende Umgebung
  • Sie erkennt die Kinder auch als „Profis“ an und begibt sich mit dem Kind auf eine Ebene.

Für unseren Kindergarten haben wir daraus folgende Ziele entwickelt:

  • Der Eingewöhnungsphase unter Berücksichtigung des Eingewöhnungskonzeptes kommt ein hoher Stellenwert zu
  • Das Freispiel, in dem sich das Kind seine Spielumgebung, den Spielpartner und das Spielmaterial selbständig auswählt, ist in unserer Einrichtung ein wichtiger Bestandteil des Kindergartenalltags.
  • Wir legen Wert auf einen professionellen und von gegenseitiger Wertschätzung getragenen kollegialen Austausch.

Wir geben den Kindern eine klare Struktur sowohl in der Raumgestaltung, wie auch im Tagesablauf und den verschiedenen Angeboten.