Das ist uns wichtig

 
Freie Bildungszeit weckt und fördert:
  • Intelligenz
  • Kreativität
  • Sozialkompetenz
  • Selbstbestimmung
  • Eigeninitiative
  • Sinneswahrnehmung
  • Ausdauer
Freie Bildungszeit in einer altersgemischten Gruppe bietet viele Möglichkeiten folgende Kompetenzen zu entwickeln und zu verinnerlichen:
  • Kooperation
  • Rücksichtnahme
  • Gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme
  • Toleranz und respektvoller Umgang ohne Ausgrenzung anderer
  • Solidarischer Umgang ohne Konkurrenzkampf
  • Handlungsablauf selbstständig meistern
  • Selbstvertrauen
 In der freien Bildungszeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich für Montessori Lernmaterialien zu entscheiden und mit diesen selbständig zu arbeiten. Das Kind bestimmt, ob es allein, mit einem Partner oder in einer Gruppe arbeiten möchte. Für den Ort und die Dauer des Spiels trifft das Kind die Entscheidung ebenfalls selbst.
Das Freispiel im Garten soll eine Verbindung zwischen den Spielthemen im Hausinneren und jenen des Außenraumes schaffen.
Unser Außengelände ist ein sinnlicher Lernort, der ganzjährig und bei jeder Witterung zugänglich ist.
 
 Zehn Gründe für Bewegung und Spiel im Freien:
1.   Bewegung ist Lebensfreude
2.   Bewegung stärkt das Selbstvertrauen
3.   Bewegung lässt Gemeinschaft erleben
4.   Bewegung ist Sprechen und Kommunikation
5.   Bewegung macht erfinderisch
6.   Bewegung sensibilisiert die Sinne
7.   Bewegung bedeutet, die Welt entdecken
8.   Bewegung stärkt die Selbstständigkeit
9.   Bewegung macht schlau
10. Bewegung hält gesund und fit
  
Wie kann freie Bildungszeit gelingen?
Freie Bildungszeit gelingt durch die pädagogische Fachkraft, die mit vielseitigen Arbeitsmaterialien eine vorbereitete Umgebung schafft. Grundvoraussetzung für eine vorbereitete Umgebung ist die regelmäßige Dokumentation und Beobachtung der Kinder.
 
Während der freien Bildungszeit nimmt die pädagogische Fachkraft eine passive Rolle ein und bietet dem Kind, bei Bedarf, Unterstützung an. Sie sorgt für eine ruhige Atmosphäre, damit
 
das Kind die Möglichkeit hat, ungestört und konzentriert zu arbeiten. Dabei beobachtet und dokumentiert sie die Entwicklung des einzelnen Kindes sowie sein individuelles Interesse. Aus diesen Beobachtungen fertigt die pädagogische Fachkraft entsprechendes Lernmaterial für das Kind an.
 
Jedem Kind sollte ausreichend Zeit gegeben werden, damit es in seiner eigenen Geschwindigkeit und ohne Druck arbeiten kann.
 
Jedes Kind hat die Möglichkeit, mit dem Arbeitsmaterial frei zu experimentieren, ist aber auch für den sachgemäßen Umgang verantwortlich.
 
Bewegung, Spaß und gesunde Ernährung halten uns fit und sind wichtige Grundlagen für das Lernen. Deshalb werden Essen und Trinken in unsere pädagogische Arbeit eingebettet. Daraus ergeben sich wertvolle Lerngelegenheiten, die die Selbstständigkeit und die Selbstwirksamkeit der Kinder stärkt. Unsere praktischen Ernährungsbilder im Alltag:
  • Gemeinsames Essen und Trinken beim Mittagessen
  • Gespräche über Lebensmittel, Rezepte, Lieblingsspeisen
  • Tisch decken und abräumen
  • Sinnliche Geschmackserlebnisse von bekanntem und unbekanntem Lebensmittel
  • Wachstum von Pflanzen und ihre Aufgaben für die Natur
  • Obst, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten
  • Selbsthergestellte Speisen
  • Spiele rund ums Essen
  • Umgang mit Lebensmittelresten
 Wir wünschen uns hier von Ihnen, als Eltern, Unterstützung zu den Themen:
  • Essverhalten
  • Süßigkeiten
  • Getränke
  • Essensmenge
  • Vorbildfunktion 
 
Erziehungs – und Bildungspartnerschaft
 
In den letzten Jahren hat sich das Verständnis der frühkindlichen Entwicklung grundlegend gewandelt. Aus Sicht der heutigen Wissenschaftler entwickelt sich jedes Kind ganz individuell und folgt dabei nicht, wie man früher annahm, einem bestimmten, zeitlich festgelegten Schema. Unter gleichaltrigen Kindern gibt es eine immense Entwicklungsvielfalt. Sie lässt sich zum einen dadurch erklären, dass die verschiedenen Fähigkeiten bei jedem Kind nicht nur unterschiedlich angelegt sind, sondern auch unterschiedlich schnell ausreifen. Hinzu kommt, dass sich der Entwicklungsverlauf, je nach Bereich, bei jedem Kind anders gestaltet.
Ihr Kind ist eine einzigartige, unverwechselbare Persönlichkeit mit ganz individuellen Merkmalen und Fähigkeiten. Sie als Eltern sind nicht nur die Bindungsperson und damit die wichtigste Bezugsperson Ihres Kindes, sondern auch die Experten, was die individuelle Entwicklung angeht. Sie kennen ihr Kind am besten und wissen, welche Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale es hat, wann es fröhlich oder traurig, entspannt oder ängstlich ist.
 
Gemeinsam mit Ihnen gestalten wir die Verantwortung für den Bildungs- und Entwicklungsprozess ihres Kindes. Daher ist uns ein regelmäßiger Austausch über ihr Kind wichtig.
Damit der Kindergarten seine Aufgabe als familienergänzende Einrichtung wahrnehmen kann, ist es unser Ziel, dass Eltern und Erzieher/innen vertrauensvoll, respektvoll und eng zusammenarbeiten. Der Kontakt zu den Eltern ist für uns eine Selbstverständlichkeit.
Für die Erziehung ihrer Kinder tragen die Eltern eine hohe Verantwortung. Die Beziehungen innerhalb einer Familie sind heutzutage, aufgrund unterschiedlicher Arbeits- und Familienstrukturen, oft schwieriger geworden und stellen für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Hier bieten wir den Eltern Unterstützung und Beratung an. Von der bewussten Gestaltung einer positiven Erziehungs- und Bildungspartnerschaft profitiert das Kind, die Familie, sowie die Kindertageseinrichtung.
Unser Kindergarten ist für alle Eltern und Bezugspersonen der Kinder ein Ort der Begegnung. Uns ist ein respektvoller und freundlicher Umgang miteinander, wie auch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit wichtig. Hierdurch fühlt sich das Kind wohl und kann Vertrauen schöpfen.
 
Bei uns finden Sie folgende Formen der Zusammenarbeit:
 
Mit den Eltern der Kinder:
  • Erstes Kennenlernen bei der Führung durch den Kindergarten
  • Kennenlernen der Gruppe (am Schnuppertag)
  • Eingewöhnung mit Abschlussgespräch
  • Einmal jährlich ein Entwicklungsgespräch (zeitlich an den Geburtstag des Kindes gekoppelt)
  • Gespräche zwischen Tür und Angel
  • außergewöhnliche Gespräche (auf Wunsch der Eltern oder der Fachkraft)
  • Ein Schulgespräch (vor der Schulanmeldung)
 
Mit Gruppen von Eltern:
  • Elternabende (ein bis zweimal jährlich und vor dem Schnuppertag)
  • Gemeinsame Feste im Jahreskreis (z.B. Sommerfest…)
  • Vater – Kind – Aktion
  • Eltern Cafés
 
Zusätzlich bekommen die Eltern schriftliche Informationen wie zum Beispiel:
 
  • Elternbriefe
  • Aushänge
  • Informationswände im Eingangsbereich
  • E- Mails
  • Unsere digitale Kindergarten Pinnwand